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Wenn wir den Obstbau in
Altschweier betrachten, fällt die Vielzahl von Früchten auf, die in
dieser schönen Landschaft gedeihen: Äpfel, Birnen, Zwetschgen,
Kirschen, Pfirsiche, Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Walnüsse und
noch vieles mehr.
Alle Früchte haben ihre Eigenart, ihren Geschmack und ihren Wert, nicht
nur für den Markt und den Erwerb sondern vor allem für eine gesunde,
abwechslungsreiche Ernährung und den eigenen Vitaminhaushalt.Klima,
Boden, Geländestruktur und vor allem der Mensch sind die
ausschlaggebenden Faktoren für den Obstbau, wie er sich in Altschweier
entwickelt, verändert und erhalten hat.Neben dem ökonomischen
Gesichtspunkt ist es vor allem die Naturverbundenheit und das
Verantwortungsbewusstsein für die uns geschenkte und anvertraute
Landschaft, die den Obstbauliebhaber heute immer noch ermuntern, die
Fluren zu bewirtschaften und gerade jetzt im Frühjahr zu erleben, wie
es berauschend blüht, treibt und letztendlich Früchte ansetzt.
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Dass
aber nicht nur der Obstbauliebhaber sondern auch der interessierte Mitbürger
oder Gast,
der durch unsere Flure wandert, erfährt
mit welcher Obstvielfalt unsere Landschaft gesegnet ist,
hat der Obst- und Gartenbauverein
Altschweier am 1. Mai 1994 einen Obstbaulehrpfad eingerichtet.
Auf 24 Holztafeln wird über die verschiedensten Obstsorten informiert.
Er beginnt an der Winzerkellerstrasse am westlichen Ortseingang und
beschreibt auf etwa 4 km Länge, die meisten in Altschweier vorkommenden
Obstarten.
Jedes Jahr werden die Tafeln gewartet, teilweise ersetzt und neu
gestrichen. So auch dieses Jahr,
bei dem einige Vorstandsmitglieder
des Obst- und Gartenbauverein Altschweier diese Arbeiten wieder übernommen
hatten.
Es
lohnt sich immer wieder, diesen Obstlehrpfad zu begehen.
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